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Pyrrolizidinalkloiden (PA) in Tees

Pyrrolizidinalkloiden (PA) in Tees

Pyrrolizidinalkloiden (PA) in Tees

Hier stellen wir Ihnen Informationen zu Pyrrolizidinalkaloiden (PA):

"PA können unbeabsichtigt in Getreide, Milch, Honig, Fleisch, Eier, Milchprodukte, Kräutertee und Tee gelangen. Die Übertragung auf diese Lebensmittel kann auf ganz unterschiedliche Weise erfolgen: Entweder über PA-haltige Unkräuter, die ungewollt mitgeerntet werden oder sich z. B. auch in Futtermitteln für Nutztiere befinden. Ein anderer Übertragungsweg sind Blütenpollen der Unkräuter, die von benachbarten, öffentlichen Flächen und Brachland auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen gelangen. PA sind in Lebensmitteln prinzipiell unerwünscht. Eine absolute Vermeidung ist nicht möglich, da es natürliche Stoffe sind, die in der Umwelt vorkommen.

(...)

In Tierversuchen führte eine hohe, durchgehend gleichbleibende Dosis von PA zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Studien zur Wirkung von PA auf Menschen liegen nicht vor. Es sind keine Fälle bekannt, bei denen Verbraucher durch den Konsum von handelsüblichen Tees erkrankt sind. Der Konsum von Tee sowie Kräutertee ist deshalb weiterhin bedenkenlos möglich.

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die in rund 500 unterschiedlichen Formen in ca. 6.000 Pflanzenarten weltweit vorkommen.

(...)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Teewirtschaft stimmen überein: Ein normaler Konsum von Kräutertee und Tee ist bedenkenlos möglich.

Verbraucher sollten allerdings grundsätzlich auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten und auch abwechslungsreich trinken. Die Vielzahl der angebotenen Kräutertees und Tees bietet diese Möglichkeit problemlos. Wer verschiedene Teesorten trinkt, verringert das Risiko, erhöhte PA-Gehalte aufzunehmen. Die Empfehlung, abwechslungsreich zu trinken, gilt insbesondere für Schwangere, Stillende und Babys."

Zum vollständigen Nachlesen: Pyrrolizidinalkaloide in Lebensmitteln 14.01.2016

Viele Fragen können hier beantwortet werden: PA Informationen 20.02.2017